Über mich

Als Kunsttherapeutin B.A. begleite ich Menschen dabei selbstbewusster, klarer und resilienter zu werden. Dabei ist es mir wichtig, gemeinsam mit ihnen versteckte Ressourcen zu finden und zu nutzen, Lösungen zu suchen und die Kreativität der Kunst für den Alltag verfügbar zu machen.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich umfassende Kenntnisse über psychische Probleme und Krankheiten. Dieses Wissen steht meinen Klient*innen zur Verfügung und wir erarbeiten gemeinsam individuelle Lösungswege, die für sie stimmig sind.
Stationen meiner therapeutischen Laufbahn:
- das Studium der Kunsttherapie an der Stenden Hogeschoo Leeuwarden (NL) und an der HfWU Nürtingen
- ein Frauenhaus in Berlin
- die stationäre Kinder- und Jugendhilfe
- die Sozialtherapeutische Anstalt Baden Württemberg (Justizvollzug)
- Projekte z. B. mit Angehörigen des Freundekreis e.V.
- Fortbildungen in Achtsamkeit
- Mitglied im Dachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V.
- ehrenamtliches Mitglied beim Weißen Ring e.V.
Dort konnte ich vielfältige Berufserfahrungen sammeln mit Frauen, Männern und Kindern, die Traumata oder andere schwere Erlebnisse machen mussten.
Seit ich Mutter bin, lernte ich außerdem am eigenen Leib, welche Probleme im Zuge dieses Lebensabschnittes auftauchen können und wie die Änderung der eigenen Rolle auch negative Konsequenzen haben kann. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit Familien- und Frauenproblematiken.
Mir liegt es am Herzen, ein Angebot für Frauen und Mütter zu schaffen und sie dabei zu unterstützen ihre individuelle Weiblichkeit zu finden. Mit ihren eigenen Stärken, eigener Schönheit und der Erfüllung eigener Bedürfnisse.
Mit dieser Haltung behandle ich Menschen jeder geschlechtlichen Identität, auch aus dem LGBTQ+-Bereich. Auch Herkunft und Lebenslauf spielen für mich keine Rolle. Mir ist es wichtig, dass von Diskriminierung und Hass betroffene Personen in der Therapie den Raum zur Selbstfindung und Entwicklung bekommen.
Über Kunsttherapie
Kunsttherapie ist eine Art der Therapie, es gibt noch viele weitere. Im Vergleich zur Gesprächstherapie bietet die Kunsttherapie die Möglichkeit Emotionen, Gedanken, Bedürfnisse und Probleme auszudrücken, ohne Worte dafür suchen zu müssen. Farben und Formen bieten ein sehr viel größeres Spektrum. Zudem kann man in der Kunst forschen, ausprobieren und Lösungen suchen. Auf diese Weise finden Klient*innen in der Kunsttherapie viel über sich und ihre eigenen Stärken heraus und können die Kunst als Probefeld nutzen, um sich Problemen zu stellen. Statt zu erleben, wie man scheitert, lernt man sich durch die Kunst weiter zu entwickeln.
Jeder kann in die Kunsttherapie kommen, unabhängig von Alter, künstlerischen Fertigkeiten oder psychisch-emotionaler Verfassung
Die praktischen Möglichkeiten in der Kunst sind unerschöpflich. Meiner Erfahrung nach, muss jede/r ihre/seine Fähigkeiten und Vorlieben erst kennen lernen und es entwickeln sich daraus individuelle Ausdrucksformen. Man findet seine eigene Kunst. Kreativität führt immer auch zu Lockerheit, Spaß und innerer Ausgeglichenheit.
Über Achtsamkeit
Achtsamkeit als Begriff ist relativ modern, die Idee dahinter so alt wie wir Menschen. Bewusst im Augenblick zu sein, mit voller Aufmerksamkeit auf das, was man gerade erlebt, dieser Zustand bedeutet achtsam zu sein. Wer sich nicht erinnern kann, wann er zuletzt Achtsamkeit empfunden hat, denke nur an die eigene Kindheit. Denn wie Kinder im Spiel versinken oder sich aufrichtig freuen über „Kleinigkeiten“, zeigt wie pur sie im Moment leben. Und diese Momente sind wertvoll. Sie schaffen Lebensqualität und Genuss. Darum ist Achtsamkeit besonders bei Stress und psychischer Belastung wichtig.
Das kreative Tun ist im Hier-und-Jetzt verankert und führt darum automatisch auch zu mehr Achtsamkeit. Man lernt sich selbst zu spüren, die eigenen Gefühle wieder wahr zu nehmen und eigene Bedürfnisse erscheinen klarer. Achtsamkeit legt ein Gegengewicht auf die Waage, auf deren anderer Schale z. B. negative Gedanken, Ängste und Blockaden liegen. Das Loslassen dieser Probleme wird leichter.

Triggerwarnung
Der folgende Text kann für Betroffene schwer sein.
Bitte kümmer dich gut um dich und überspringe unangenehme Textstellen.
Über Gewalterfahrungen
Gewalt kann viele Formen annehmen. Neben körperlicher Gewalt, gibt es auch Formen psychischer und emotionaler Gewalt. Dazu zählen Erfahrungen aus der Kindheit genauso, wie alltägliche Grenzüberschreitungen von Anderen oder Erlebnisse der Ohnmacht, z. B. während medizinischer Behandlungen.
Natürlich erleben auch Männer Schweres. Doch Frauen sind viel häufiger betroffen von Gewalterfahrungen, besonders im familiären und partnerschaftlichen Bereich. Viele Frauen erleben subtile Übergriffe, wie emotionale Erpressung oder Gas-Lightning und leiden, ohne sich dessen bewusst zu sein. Frauen ertragen oft angstmachende Situationen, sei es nur abends der Weg nach Hause.
Diese Frauen unterstütze ich, indem ich informiere und mithilfe der Kunsttherapie die eigene Wahrnehmung stärke. Dadurch werden auch eigenen Bedürfnisse greifbarer und man lernt selbstbewusst für sie einzustehen.
Du hast bis hier gelesen und erkennst dich wieder? Du hast Erfahrungen sammeln müssen mit Missbrauch, Ohnmacht, Manipulation oder einem Trauma?
Dein Alltag fühlt sich an, als ob du nur für Andere da bist und selber untergehst?
Du hast das Gefühl, dich selbst verloren zu haben?
Damit bist du nicht allein. In meinen Kursen biete ich dir die Möglichkeit, dich im geschützten Raum mit anderen Frauen aus zu tauschen. Erzählen zu können, was man erlebt hat, ist sehr befreiend und zu erfahren, dass Andere Ähnliches durchmachen, wirkt beruhigend.
Wenn du das Gefühl hast, eine Gruppe würde dich überfordern, frage gern für eine Einzelsitzung bei mir an. Das erste Kennlerngespräch ist kostenfrei und unverbindlich. In einer Einzelsitzung kann ich gezielt auf dich eingehen und wir finden gemeinsam, was dich stark und schön macht.
Auch mit Fragen kannst du dich jederzeit über das Kontaktformular an mich wenden, ich unterstütze dich und vermittle dir auch gern Kontaktdaten zu anderen Fachstellen.

